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Watzdorfer Traditions- Und Spezialitätenbrauerei
Germany
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dr.opel
@ SOS Getränkemarkt Heiligenstadt (Eichsfeld)12 days ago
3.0
Im Aussehen vollkommen gleich zum sehr guten Watzdorfer 1411 Pils, es schmeckt aber anders.
Antrunk etwas säuerlich, auch getreidig-malzig aber nicht so rund wie das 1411. Gut carbonisiert, und trotzdem fehlt es etwas an Frische und Rezens. Es ist irgendwie zu sauer. Ganz guter Hopfen im Haupttrunk, aber im Vergleich zum formidablen 1411 fällt es doch ziemlich zurück.
Was sind die Unterschiede? Ich habe mal ausnahmsweise KI bemüht, weil der Unterschied doch ziemlich deutlich ist, und dann wird alles klar:
Dass sie optisch Zwillinge sind, aber geschmacklich Welten dazwischenliegen, hat einen handfesten technologischen und botanischen Grund. Das Burg Pils ist der klassische Standard-Dauerbrenner der Brauerei, während das 1411 Festpils ein hochkarätig veredelter Sondersud ist. Hier sind die exakten Unterschiede im Sudhaus, die die Verkostungsnotizen perfekt erklären:
1. Die Hopfen-Architektur (Der entscheidende Unterschied)
Watzdorfer 1411 Festpils: Für den Jubiläumssud wurde eine hochkomplexe, fast an moderne Craft-Biere erinnernde Hopfen-Kombination gewählt. Hier kommen neben Opal und Hopfenperle auch moderne Spitzenhopfen wie Smaragd, Bavaria Mandarin und Simcoe zum Einsatz. Diese binden die Säure perfekt ein und zaubern dir diese feinen, edlen, fruchtig-floralen Noten auf die Zunge.
Watzdorfer Burgpils: Als klassischer "Alltags-Klassiker" setzt das Burgpils auf eine weitaus bodenständigere und traditionellere Bitterung. Verwendet werden die Sorten Merkur, Northern Brewer, Perle und Opal. Ohne die fruchtigen Aromahopfen-Gegenspieler des 1411 (wie Simcoe oder Mandarin) fehlt dem Burgpils die aromatische Maske, die den Antrunk abfedert.
2. Das Stammwürze- und Malzfundament
1411 Festpils:
Es wird mit etwas mehr Malzextrakt eingebraut (11,5 % Stammwürze). Das gibt dem Bier trotz Pilsner Schlankheit eine minimale Rest-Vollmundigkeit, die dem Hopfen eine runde Bühne bietet.
Burgpils:
Läuft etwas schlanker bei 11,0 % Stammwürze. Weil der Körper dünner ist, sticht die feine Gärsäure (die bei unfiltrierten oder frisch abgefüllten Pilsnern im Antrunk normal ist) unbarmherzig und unrund hervor. Es wirkt – wie beschrieben – schlicht „zu sauer“.
Jetzt wissen wir es.
Meine längste Rezension aller Zeiten. Bierbrauen ist halt eine Wissenschaft.

Buschi
@ Ricos Castle22 days ago
4.0
Lecker und frisch - passt in die Welt

Maik V
@ Chemnitz Edeka2 months ago

ProBier
3 months ago
2.4
- gerade noch goldgelb, Schaum durchschnittlich
- würzig, leicht malzig und krautig-bitter im Abgang
- lecker ist anders, zumindest bei mir

Buschi
@ Ricos Castle3 months ago
4.6
Absolut goldig 🍻

Blubman
4 months ago
3.4
Von Markus kommt dieses Schwarzbier aus einer Erlebnisbrauerei, hoffen wir mal das dass Bier selbst auch ein Erlebnis ist.
Optisch schwarz welch Überraschung, der Schaum hat leider keine Ausdauer.
In der Nase röstig mit kaltem Kaffee und deutlicher Säure, dazu ein Fitzelchen Karamell.
Säuerlich und trocken herb auch im Antrunk, zum Glück fährt diese dann aber wieder herunter. Der Mittelteil ist gefällig, Kaffee meets dunkles Karamell. So geht es dann auch in einen trocken herben Abgang über, außer das der Kaffee zurück geht und dafür noch etwas Zartbitterschokolade hinzu kommt.
Solide und gut trinkbar, immerhin nicht so süß.
Merci an Markus 🙋🏼♂️

Bieraniel
4 months ago
3.6









