
90 ratings
3.4
Watzdorfer Burg Pils
4.9% Pilsner
Reviews

dr.opel
@ SOS Getränkemarkt Heiligenstadt (Eichsfeld)12 days ago

3.0
Im Aussehen vollkommen gleich zum sehr guten Watzdorfer 1411 Pils, es schmeckt aber anders.
Antrunk etwas säuerlich, auch getreidig-malzig aber nicht so rund wie das 1411. Gut carbonisiert, und trotzdem fehlt es etwas an Frische und Rezens. Es ist irgendwie zu sauer. Ganz guter Hopfen im Haupttrunk, aber im Vergleich zum formidablen 1411 fällt es doch ziemlich zurück.
Was sind die Unterschiede? Ich habe mal ausnahmsweise KI bemüht, weil der Unterschied doch ziemlich deutlich ist, und dann wird alles klar:
Dass sie optisch Zwillinge sind, aber geschmacklich Welten dazwischenliegen, hat einen handfesten technologischen und botanischen Grund. Das Burg Pils ist der klassische Standard-Dauerbrenner der Brauerei, während das 1411 Festpils ein hochkarätig veredelter Sondersud ist. Hier sind die exakten Unterschiede im Sudhaus, die die Verkostungsnotizen perfekt erklären:
1. Die Hopfen-Architektur (Der entscheidende Unterschied)
Watzdorfer 1411 Festpils: Für den Jubiläumssud wurde eine hochkomplexe, fast an moderne Craft-Biere erinnernde Hopfen-Kombination gewählt. Hier kommen neben Opal und Hopfenperle auch moderne Spitzenhopfen wie Smaragd, Bavaria Mandarin und Simcoe zum Einsatz. Diese binden die Säure perfekt ein und zaubern dir diese feinen, edlen, fruchtig-floralen Noten auf die Zunge.
Watzdorfer Burgpils: Als klassischer "Alltags-Klassiker" setzt das Burgpils auf eine weitaus bodenständigere und traditionellere Bitterung. Verwendet werden die Sorten Merkur, Northern Brewer, Perle und Opal. Ohne die fruchtigen Aromahopfen-Gegenspieler des 1411 (wie Simcoe oder Mandarin) fehlt dem Burgpils die aromatische Maske, die den Antrunk abfedert.
2. Das Stammwürze- und Malzfundament
1411 Festpils:
Es wird mit etwas mehr Malzextrakt eingebraut (11,5 % Stammwürze). Das gibt dem Bier trotz Pilsner Schlankheit eine minimale Rest-Vollmundigkeit, die dem Hopfen eine runde Bühne bietet.
Burgpils:
Läuft etwas schlanker bei 11,0 % Stammwürze. Weil der Körper dünner ist, sticht die feine Gärsäure (die bei unfiltrierten oder frisch abgefüllten Pilsnern im Antrunk normal ist) unbarmherzig und unrund hervor. Es wirkt – wie beschrieben – schlicht „zu sauer“.
Jetzt wissen wir es.
Meine längste Rezension aller Zeiten. Bierbrauen ist halt eine Wissenschaft.

Buschi
@ Ricos Castle22 days ago

4.0
Lecker und frisch - passt in die Welt
Unknown
11 months ago
4.5

Humppa
1 year ago

3.0
Watzdorfer Burg Pils
Das letzte Bier dieser kleinen Vierer-Reihe. Trotz vielversprechender Hopfung (Mit Merkur, Northern Brewer, Perle, Opal) knüpft man aber leider nicht an das gute Fest Pils an.
Optisch einwandfrei, hell, klar und mit super feinem Schaum gesegnet.
Die erste richtige Unterscheidung zum eben erwähnten Fest Pils bemerkt man bei der Geruchsprobe. Da ist das Burg Pils viel milder und unauffälliger. Minimal krautig bis blumig, insgesamt eher neutral gehalten.
Im Trunk zeigt sich dieses Bier dann erst wie erwartet schlank mit nur leichter Restsüße, dann kommt aber ein leicht säuerlicher Beigeschmack hinzu, der zur Pilsner Brauart aber gar nicht passt.
Die Bittere ist gut gewählt, das Hopfenaroma bleibt aber hinter den Erwartungen.
Das schwächste aus diesem Quartett.
MHD 30.08.25

BierWedel
@ Wedels neue Pinte1 year ago
3.3

Wikki
1 year ago
2.9

ToTo
1 year ago
3.2

Clint
1 year ago
4.5
Passe bien dans le pays, foot à la télé

Bierbert
@ Tegut2 years ago

3.0
Aus dem thüringischen Bad Blankenburg 🇩🇪
kommt das Watzdorfer Burg-Pils, das hellgelb und klar mit 4,9% im Glas wartet.
Das Aroma ist für ein Pils angenehm brotig mit leichten Malz und Hopfennoten.
Geschmacklich bringt das Burg-Pils einen ausgewogenen Mix aus Getreide und Hopfen an den Gaumen, macht im Abgang allerdings einen etwas wässrigen Eindruck.
Bisschen schade.
felbier
2 years ago
2.4