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Schinkels Brauhaus
Germany
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dr.opel
@ Tankstelle Honsel, Hohengandern8 days ago
4.0
Ich hatte es schon vom Fass, direkt in der Brauerei. Seltsamerweise schmeckt es mir aus der Flasche erheblich besser. Offensichtlich macht die Flaschenreifung das Bier runder.
Typische Anmutung, Farbe, Geruch, überdurchschnittlicher Schaum.
Aromatischer Antrunk, Grapefruit und Mango, dabei ziemlich weich und rund, kaum Malz, eher etwas hefig. Die Bittere kommt schon im Antrunk und wird im Haupttrunk sehr dominant, ich tippe auf ein ordentliches Maß an amerikanischen C-Hopfen (Citra, Chinook, Cascade etc.) Die Bittere hält sich lange am Gaumen. Schmeckt!

dr.opel
@ Tankstelle Honsel, Hohengandern8 days ago
3.9
Ich weiß jetzt nicht, ob sich dieses Pils vom Bio-Pils von Schinkel unterscheidet, das Etikett ist jedenfalls anders.
Relativ dunkel, goldgelb, leicht trübe, flüchtiger Schaum.
Der Antrunk ist untypisch für ein Pils, malzig, weich, auch fruchtig (süßer Apfel?), nicht sehr frisch, auch nicht sehr schlank oder rezent. Im Haupttrunk wird dann allerdings geradezu ein Schalter umgelegt; Tettnanger und Perle kommen mit Macht, es wird immer schlanker und trockener und verstärkt sich im Nachtrunk weiter, ohne zu aufdringlich zu werden. Interessante Komposition.
Zur ersten Frage: Die Erstverkostung hat mir weniger gefallen, aber, man täuscht sich auch leicht.

dr.opel
@ Friedland2 months ago
2.6
Aus der Kirschenstadt Witzenhausen in unmittelbarer Nachbarschaft zu meinem Südniedersachsen kommt das Schinkels Kirschbier, und zwar zur Kirschenzeit. Ich vergleiche diesen Trunk mit meinen belgischen Sommerfavoriten, den Lambics Lindemans Kriek und Mort Subite Kriek. Die Unterschiede könnten kaum größer sein.
Das Schinkels Kirschbier ist eben Bier und kein Lambic. Eher hellbraun als rot steht es im Glas, ein irgendwie gearteter Geruch nach Kirschen will sich nicht einstellen.
Die Fruchtnote im Antrunk ist dezent, eher süß als sauer und erheblich weniger erfrischend als ein Lambic. Schwach malzig hinterlässt es keinen bleibenden Eindruck. Im Haupttrunk kommt dann eine ganz ordentliche Bittere zum Vorschein, die aber den unausgewogenen Eindruck nicht zu zerstreuen vermag. Der Unterschied zu einem echten Kriek ist jedenfalls gewaltig.

dr.opel
@ Schinkels Brauhaus5 months ago
3.7
Dünner Schaum, schwarzbraun wie die Haselnuss.
Der Antrunk ist samtweich, voller Körper und Aroma, Malz im Überfluss, trotzdem ziemlich frisch. Sehr gut.
Im Haupttrunk ist die Bittere zunächst zurückhaltend und entwickelt sich erst im Nachtrunk völlig und dann auch ganz ordentlich, wenn auch etwas zu trocken und adstringierend. Trotz 7,2% kaum sprittig.
Schmeckt ganz gut, aber der Nachtrunk führt zur leichten Abwertung.

dr.opel
@ Schinkels Brauhaus5 months ago
2.7
Beigefarbener Sahneschaum, rauchig-malziger Geruch, dunkelmahagonifarben.
Antrunk malzig, aber auch holzig, krautig, etwas Süße, etwas Säure, schwache Perlage. Dem Haupttrunk fehlt Kraft und Bittere, die sich erst im Nachtrunk zaghaft bemerkbar macht.

dr.opel
@ Schinkels Brauhaus5 months ago
2.8
Schöner Schaum, fruchtiger Geruch.
Milder Antrunk, nicht sehr IPA-typisch, etwas hefig, wenig fruchtig.
Im Haupttrunk typische, aber eher zurückhaltende Bittere, könnte aromatischer sein. Im Nachtrunk entfaltet sich der Hopfen endlich, leider etwas spät.

Der_Bienenmann
8 months ago
3.5
Ein leicht trübes altgoldenes Gebräu.
Es riecht leicht säuerlich und mostig malzig.
Im Antrunk etwas erdig malzig. Säuerlich ist es dann doch gar nicht.
Schönes weiches Kellerbier











