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ÜberQuell Hamburger Senatsbock (2025) | Hazelnator
7.5% Doppelbock
IBU: 12
Hops: Perle
Malts: Barley Malt, Carafa Special Type 1, Melanoidin, Vienna
Unfiltered

Reviews

Humppa
@ Meyer-Getränke (Craftbeer-Shop)15 days ago

4.0
ÜberQuell - Hazelnator / Senatsbock 2025
Sehr gespannt war ich auf diese Senatsbock-Variante, die Erwartungen wurden aber nur teilweise erfüllt.
Dunkel und fast schwarz gluckert dieser Bock ins Glas. Der Schaum baut sich erst hoch auf, fällt alsdann aber rasch in sich zusammen.
Für die Nase wird dunkles Malz geboten, dabei macht der Hazelnater einen recht schweren Eindruck. Hintergründig kann man die Nuss erkennen, erst wenig, mit etwas Standzeit dann aber zunehmend mehr.
Der erste Schluck wirkt weich, der Körper ist vollmundig und schwer, von den 7,5% keine Spur. Weniger süß als erwartet, fehlt es etwas an der namensgebenden Haselnuss. Die kann sich bei all den dunklen Spezialmalzen kaum durchsetzen.
Als dunklen Bock betrachtet ist das schon ein feiner Tropfen, wobei die Erwartungen an Nuss und Schokolade nicht ganz erfüllt werden.
MHD 01/2027

Der_Bienenmann
@ Craftbeer-Shop.com8 months ago
5.0
Da hab ich doch noch einen Senatsbock gefunden. Den Hazelnator Doppelbock von Überquell.
Es ist tief dunkelbraun mit Haselnussbrauner Krone.
Es fließt ölig ins Glas.
Es riecht malzig und rauchig.
Im Antrunk taucht kurzzeitig eine leichte süße in Kombination mit Haselnuss Geschmack. Dann übernimmt das rauchige Malz wieder das Kommando. Würzig und bitter.
Ein herrlicher Senatsbock. Gefällt mir extrem gut.

Micha_81
@ Meyer-Getränke (Craftbeer-Shop)1 year ago

3.0
Hoffentlich wird der Abschluss der 2025er Senatsbock-Reihe nicht mein Tasting-Ende, denn ÜberQuells Beitrag heißt Hazelnator, hat pro Sud 30kg geröstete Haselnüsse im Gepäck - und ich bin allergisch gegen Haselnüsse 😅
Fast schwarz ist der Doppelbock. Die beige Krone sprudelt kurz fingerbreit auf und ist sehr vergänglich. Der Duft überrascht nicht positiv - Kaffee, Schokolade, aber nur wenig Nuss. So gestaltet sich auch der Geschmack. Die erst gute Perlage verflüchtigt sich rasch und das Bier schmeckt sodann wie es aussieht - schal. Darunter leiden die bitteren zu Gunsten süßer Noten. Es dominiert Schokolade, es folgt Kaffee, beinahe vermisst wird Haselnuss. Viel zu süß, zu wenig röstig/nussig, rasch fad - ÜberQuell liefert für meinen Geschmack in diesem Jahr den mit Abstand schwächsten... ja eigentlich den einzig enttäuschenden Senatsbock ab (und setzt nach einem der besten Beiträge 2023 und einem nur mäßigen 2024 den Abwärtstrend leider fort).
PS: Der Allergie-Schub bleibt auch aus - die Haselnüsse zeigen also weder positiv noch negativ Wirkung.
Fazit der diesjährigen Senatsbock-Reihe: Nichtmals Kehrwieder, noch die anderen Brauereien sorgen im Gegensatz zu den Vorjahren für ein ganz großes Highlight. Bis auf Astra und ÜberQuell sind aber alle auf einem erstaunlich gleichen, gehobenen Niveau.

CervesiumHH
@ Braustättchen am Fischmarkt1 year ago

3.5
Heute der dritte diesjährige Hamburger Senatsbock und zwar der Hazelnator von Überquell.
Optisch bräunlichrotschwarz, die Blume ist, bevor man sie beschreiben kann, ganz schnell Geschichte.
Der Geruch ist malzig-schokoladig und etwas beerig. Nussiges erkenne ich hier (noch) nicht.
Der Antrunk ist schon recht weich, die Carbonisierung gering. Auf Strecke wirkt er etwas wässrig.
Malzige Süße, Schokolade und etwas röstig-nussiges kann man entdecken. Es bleibt geschmacklich dabei jedoch insgesamt eher zurückhaltend.
Das ist sicher nicht schlecht gedacht und gemacht. Irgendwie will hier aber der Funke nicht überspringen.