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CervesiumHH
2 months ago

2.7
Heute das vierte und letzte Mitbringsel aus Amsterdam, ein holzfassgereiftes Quadrupel aus 2024.
Optisch fast blickdicht schwarz mit gebräunter Blume, die üppige aufsteigt und dort recht lange verharrt.
Es riecht trockenfruchtig, holzig und leicht alkoholisch; dies alles aber sehr zurückhaltend.
Der Antrunk ist zunächst sehr alkoholisch geprägt; dies deutlicher als in der Nase wahrgenommen. Zudem nicht so ölig wie das Einschenken erwarten ließ. Dann kommt langsam Karamellmalz mit leichter Süße durch, wird jedoch schnell von stark holzigen Noten und einer vom Alkohol her rührenden spritigen Herbe ausgekontert. Die erwarteten Aromen von Trockenfrüchten und Gewürzen werden vermisst. Etwas überraschend ist immerhin weit im Hintergrund etwas Vanille zu erahnen; es rettet jedoch nicht viel. Hier hat das Fass dem Charakter eines Quadrupels nicht gut getan.